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Laufen, draußen laufen oder auf dem Laufband?

Beim Lauftraining fragen sich manche Läufer: Ist es besser, täglich draußen zu laufen oder ein Laufband zu benutzen, um effektiver zu trainieren? Tatsächlich haben beide ihre Vorteile. Laufbänder eignen sich besonders für Läufer mit klaren Zielen und dem Wunsch nach mehr Gesundheit. Wer einfach nur Spaß am Laufen haben möchte, dem ist das Laufen im Freien eher zu empfehlen. Im Folgenden erkläre ich die Unterschiede zwischen den beiden Trainingsformen.

Erstens verbrennt es Kalorien auf andere Weise
DurchlaufenLaufbandtrainingBeim Laufen im Freien und beim Training auf der Straße ist der Wärmeverbrauch unterschiedlich. Kurz gesagt: Beim Laufen im Freien können wir aufgrund der wechselnden Straßenverhältnisse und des Windes kein gleichmäßiges Tempo halten, sondern laufen und stoppen schnell, wodurch mehr Wärme im Körper verbrannt wird.

Das Laufen auf dem Laufband kann uns helfen, den Sauerstoffverbrauch deutlich zu reduzieren, das Training ist kräftesparender und der Wärmeverbrauch wird entsprechend verringert.

Eine Studie der Universität Mailand, Italien, untersuchte anhand einer Stichprobe von 15 gesunden Männern mit einem Durchschnittsalter von 21 Jahren, ob sie regelmäßig im Freien laufen oder Sport treiben.TretmühleEin 15-minütiger Belastungstest umfasste 30 Sekunden Laufen, gefolgt von 30 Sekunden Pause. Dabei zeigte sich, dass der Sauerstoffverbrauch der Läufer auf dem Laufband im Vergleich zum Laufen im Freien deutlich reduziert war und das Laufen leichter und weniger anstrengend erschien. Die Studie geht zwar nicht näher darauf ein, warum das Laufen auf dem Laufband weniger Kraftaufwand erfordert, doch lässt sich aus früheren Forschungen schließen, dass das Förderband die Läufer vorwärts treibt und so das Laufen schneller und leichter macht.

Läuft

Zweitens ist der Laufeffekt anders.
Während Laufen im Freien uns helfen kann, mehr Kalorien zu verbrennen, kann ein Laufband unser Lauftraining gesünder und ausdauernder gestalten.

Das Laufband erhöht die Reibung an unseren Fußsohlen, was einen besseren Reibungseffekt als auf der Straße bietet. Außerdem können wir verschiedene Laufmodi einstellen, wie zum Beispiel den Berglaufmodus, der die Steigung an unsere individuellen körperlichen Voraussetzungen anpasst und so ein gesünderes und komfortableres Laufen ermöglicht. Darüber hinaus überwacht das Laufband in Echtzeit unsere Herzfrequenz und unseren Kalorienverbrauch, sodass wir unser Lauftempo anhand intelligenter Daten anpassen können. Beispielsweise sind 20 Minuten hochintensives Intervalltraining effizienter als eine Stunde gleichmäßiges Laufen.

Drittens fühlt sich Laufen anders an
Die Epidemie hat unseren Lebensstil in den letzten Jahren drastisch verändert, und die damit verbundene Notwendigkeit, immer wieder zu Hause zu bleiben, unterbricht unser Lauftraining ständig. Das Laufband kann uns in dieser Zeit zumindest helfen, die genannten Nachteile auszugleichen, sodass wir unser Lauftraining nicht unterbrechen müssen.

Darüber hinaus schützt uns das Laufband vor Regen, Luftverschmutzung, Wind und anderen widrigen Wetterbedingungen. Doch nach langer Zeit zu Hause sehnen wir uns nach frischer Luft, die unsere angespannte Stimmung lindert. Laufen im Freien lässt uns nicht nur die Schönheit der Natur genießen und entspannt Augen und Geist, sondern der reichlich vorhandene Sauerstoff regt auch unsere Kreativität an und sorgt für mehr Freude beim Laufen.

Darüber hinaus ist das Gelände beim Laufen im Freien uneben, sodass wir uns beim Laufen auf die Anpassung an das unterschiedliche Terrain konzentrieren müssen; dadurch wird das Laufen interessanter und fokussierter.

Nicht zuletzt ermöglicht uns das Laufen im Freien, andere Läufer kennenzulernen und neue Freundschaften zu knüpfen. Abschließend möchte ich Ihnen noch sagen, dass es egal ist, ob wir durch die Natur laufen.TretmühleOb auf der Straße oder im Freien, der entscheidende Punkt ist die Bewegung des Laufens. Solange wir laufen, egal in welche Richtung, können wir davon profitieren.

Laufgefühle


Veröffentlichungsdatum: 18. März 2025