Laut den vom Baltic Freight Index (FBX) veröffentlichten Daten ist der internationale Containerfrachtindex von einem Höchststand von 10996 US-Dollar Ende 2021 auf 2238 US-Dollar im Januar dieses Jahres gefallen – ein Rückgang um ganze 80 %!
Die obige Abbildung zeigt einen Vergleich zwischen den Spitzenfrachtraten verschiedener wichtiger Routen in den letzten 90 Tagen und den Frachtraten im Januar 2023, wobei die Frachtraten von Ostasien in den Westen und Osten der Vereinigten Staaten jeweils um mehr als 50 % gesunken sind.
Warum ist der Seefrachtindex wichtig?
Worin besteht das Problem mit dem starken Rückgang der Seefrachtraten?
Welche Impulse ergeben sich aus den Veränderungen im Index für den traditionellen Außenhandel und den grenzüberschreitenden E-Commerce in unseren Sport- und Fitnesskategorien?
01
Der Großteil des Welthandels wird über Seefracht zur Wertübertragung abgewickelt, und die in den letzten Jahren rasant gestiegenen Frachtraten haben der Weltwirtschaft katastrophalen Schaden zugefügt.
Einer 30-jährigen Studie des Internationalen Währungsfonds (IWF) zufolge, die 143 Länder und Regionen umfasst, sind die Auswirkungen steigender Seefrachtraten auf die globale Inflation enorm. Verdoppeln sich die Seefrachtraten, steigt die Inflationsrate um 0,7 Prozentpunkte.
Unter ihnen werden Länder und Regionen, die hauptsächlich auf Importe angewiesen sind und einen hohen Grad an globaler Lieferkettenintegration aufweisen, die Inflation aufgrund steigender Seefrachtraten stärker zu spüren bekommen.
02
Der drastische Rückgang der Seefrachtraten deutet auf mindestens zwei Probleme hin.
Erstens ist die Marktnachfrage gesunken.
In den letzten drei Jahren kam es aufgrund der verheerenden Auswirkungen der Epidemie und unterschiedlicher Kontrollmaßnahmen bei einigen Gütern (z. B. Heimfitnessgeräte, Bürobedarf, Spiele) zu einem Überangebot. Um die Nachfrage der Verbraucher zu decken und nicht von der Konkurrenz überholt zu werden, deckten sich Händler vorsorglich mit Waren ein. Dies ist der Hauptgrund für die gestiegenen Preise und Versandkosten und führt gleichzeitig zu einer übermäßigen Vorfinanzierung der bestehenden Marktnachfrage. Aktuell befinden sich noch Restbestände auf dem Markt, die sich nun in der Abverkaufsphase befinden.
Zweitens ist der Preis (bzw. die Kosten) nicht mehr der einzige Faktor, der das Verkaufsvolumen bestimmt.
Theoretisch sinken die Transportkosten für ausländische Käufer oder grenzüberschreitende E-Commerce-Verkäufer, was positiv erscheint, aber tatsächlich ist aufgrund der „weniger Mönche und mehr Congee“ und der pessimistischen Einstellung der Verbraucher gegenüber ihren Einkommenserwartungen die Marktliquidität von Waren und Gütern stark reduziert, und es kommt immer wieder zu unverkäuflichen Phänomenen.
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Die Versandkosten steigen und fallen nicht. Was können wir sonst noch tun, um Fitnessprodukte zu exportieren?
Erste,Sport- und FitnessprodukteEs handelt sich nicht nur um notwendige Produkte, sondern auch um eine Branche, die nicht ausstirbt. Die Schwierigkeiten sind nur vorübergehend. Solange wir weiterhin Produkte entwickeln, die den Bedürfnissen der Verbraucher entsprechen, und geeignete Kanäle für Werbung und Vertrieb nutzen, wird die Erholung früher oder später erfolgen.
Zweitens sollten für Hersteller, Markenhändler, E-Commerce-Verkäufer und Handelsunternehmen unterschiedliche Produktentwicklungsstrategien und Marketingkanäle gewählt werden, wobei das neue Modell „Online+Offline“ für Planung und Umsetzung voll ausgeschöpft werden sollte.
Drittens ist mit der Öffnung der Landesgrenzen absehbar, dass sich das Bild von Menschenmassen auf früheren Messen in naher Zukunft wieder einstellen wird. Branchenmessende Verbände und -organisationen sollten die gezielte Vernetzung von Unternehmen und Einkäufern stärker unterstützen.
Veröffentlichungsdatum: 15. Mai 2023


